Sie versank unter seinen Komplimenten in Trance - und erwachte als Venus. Hans Arndt Mehr...
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Politische Ölmalerei zum aktuellen Zeitgeschehen
In dieser Rubrik finden Sie Motivkompositionen, die unseren Zeitgeist und das aktuelle Zeitgeschehen widerspiegeln: Deepwater Horizon Blowout zeigt die brennende Bohrinsel und ihre Auswirkungen auf unsere Umwelt, Great Pacific Garbage Patch behandelt die sich bildenden Mülldeponien auf dem Weltmeer. Global Warming zeigt den Rohstoffabbau und eventuelle Folgen der Erderwärmung, Global Financial Crisis das verzweifelte Vorgehen der Zentralbanken zur Armutsbekämpfung in Zeiten des maroden globalen Finanzsystems, Yes, we can! ist eine malerische Abbildung über die desolate Situation Amerikas zum Amtsantritt vom 44. US-Präsidtenten Barack Obama und das Ölbild Aufklärungsjäger über Afghanistan - Wir verlieren unsere Freiheit am Hindukusch zeigt zwei von der deutschen Regierung entsandte Aufklärungsflugzeuge. Sie können Ihren Kommentar kundtun, diese Seite an Bekannte verschicken oder alternativ mit einem Klick Ihr Interesse bei Facebook kundtun:
Deepwater Horizon Blowout - Öl-Apokalypse im Golf von Mexiko
Am 22. April 2010 war es soweit: Nach einer Ölbohrung in 1.500 m Tiefe im Golf von Mexiko explodierte die Bohrinsel Deepwater Horizon und sank. Seitdem fließen 9.000 t Erdöl ungehindert ins Meer und vergiftet Fauna und Flora. Sämtliche Versuche, die Ölquelle zu kontrollieren oder das Leck zu verschließen, schlugen bislang fehl (auf das Bild klicken zur Vergrößerung).
2.500.- EUR
Deepwater Horizon Blowout
Triptychon
H 100 x B 157
Öl auf Leinen
Publikumsvorstellung während der anhaltenden Ölkatastrophe im Juli 2010
Versagt haben die Erdöl-Gesellschaft, die Betreiber der Bohrinsel und die amerikanischen Aufsichtsbehörden. Durch Nichteinhaltung vorgeschriebener Sicherheitsvorkehrungen, durch Profitgier und Korruption ist es zu einer Katastrophe gekommen, die globale Auswirkungen haben wird.
Das Desaster der Deepwater Horizon ist aber nur die Spitze des Eisberges: unsere Meere werden von profitgierigen multi-nationalen Konzernen ausgebeutet; durch Überfischung, Vermüllung und Verschmutzung. Die daraus entstehenden Schäden sind bekannt, werden aber aus Gewinnmaximierung billigend in Kauf genommen. Diese gewissenlose Vorgehensweise aber ist ein Verbrechen an der Weltbevölkerung, denn die Meere gehören allen Menschen dieses Planeten; sie ernähren uns, sorgen für ein konstantes Klima und dienen der Erholung.
Nur eine überregionale Institution kann den gewissenlosen Umgang mit unseren Meeren Einhalt gebieten. Es ist an der Zeit, dass die UNO eine Überwachungsbehörde einrichtet, vergleichbar mit der Atom-Aufsichtsbehörde. Verstöße gegen Raubbau, Überfischung und Verschmutzung könnten registriert und geahndet werden. Kommentare Arndt Tomás
The Great Pacific Garbage Patch - Müll-Apokalypse im Pazifik
Der gewissenlose Umgang mit unseren Meeren
Im Pazifik, östlich und westlich von Hawaii, haben sich zwei schwimmende Müll-Deponien aus Plastik gebildet, viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, und die Weltöffentlichkeit nimmt kaum Notiz davon.
Winde und die Erdrotation erzeugen gewaltige Strömungen, die alle in das Meer gelangten Plastikteile, darunter Einkaufstüten, Flaschen, Styropor und Fischernetze, unaufhaltsam nach Hawaii treiben und sich zum Pacific Garbage Patch verdichten, der auf insgesamt 3 Millionen Tonnen Plastikmüll geschätzt wird. Durch das ständige Aneinanderreiben der Plastikteile zerbröseln diese zu winzigen Teilchen, die von Vögeln und Fischen gefressen werden. Jährlich verenden 1 Million Seevögel, weil sie Plastik für Futter halten. Die Strände von Hawaii beherbergen bis zu einer Tiefe von 30 cm mehr Plastikpartikel als Sandkörner. 80% der Plastikabfälle, die in den Garbage Patch gelangen, stammen vom Land, der Rest von Schiffen und der Fischerei. Die Ausmaße dieser schwimmenden Zeitbombe sind unvorstellbar, die Schäden irreparabel (auf das Bild klicken zur Vergrößerung).
3.000.- EUR
The Great Pacific Garbage Patch
Triptychon
H 130 x B 176
Öl auf Leinen
Publikumsvorstellung im Juli 2010
Solange die Industrie nicht kompostierbares Verpackungsmaterial herstellt, wird dieses schwimmende Öko-Desaster immer größer und vergiftet die Meere. Die Meere aber gehören uns allen. Sie sind nach wie vor Ernährungsquelle für Mensch und Tier, sie stabilisieren das Klima und sind für Erholungssuchende unverzichtbar. Der Menschheit muss bewusst werden, dass der sorglose Umgang mit unseren Meeren so nicht weitergehen kann. Wenn die Meere gestorben sind, verlieren alle Bewohner dieser Erde ihre Lebensgrundlage. Kommentare Arndt Tomás
Global Warming - Geldsprudel und Multikulti an den Polkappen
Durch die Klimaerwärmung schmelzen die Polkappen ab und der Meeresspiegel steigt. In der Arktis hat der Wettlauf der Nationen um die Rohstoffe begonnen. Abgemagerte Eisbären inspizieren eine Bohrinsel. Die Förderung von Erdöl verspricht hohe Dollar-Profite. Wegen der zurückweichenden Eismassen erobern Kormorane das fischreiche Revier (auf das Bild klicken zur Vergrößerung).
2.700.- EUR
Global Warming
Triptychon
H 90 x B 195
Öl auf Leinwand
Publikumsvorstellung zur Eröffnung der Neumayer-Station III in der Antarktis, 2009
In der Antarktis ist der Abbau von Rohstoffen bis 2041 verboten. Dafür gibt es über 80 Forschungsstationen. Für den Fall, das die Schneemassen weiter schmelzen sollten, stehen Schneekanonen bereit. Gletscher weichen zurück und geben das Land frei. Pinguine werden durch einwandernde Kamele aus ihrem angestammten Lebenraum verdrängt.
Da der Meeresspiegel durch das abschmelzende Eis steigt, müssen tieferliegende Küstenregionen mit Überschwemmungen rechnen. Betroffen sind u.a. Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen, die sich zu den "Vereinigten Nordländern von Deutschland" zusammenschließen. Aber die Entwicklung hat auch ihr Gutes: durch die Erwärmung werden Orangen- und andere mediterrane Bäume heimisch. Die Orange ist das neue Wappensymbol. Kommentare Arndt Tomás
Global Financial Crisis - Weltfinanzkrise in neuer Dimension
Mit diesem Triptychon unternehme ich den Versuch, die Weltfinanzkrise mit malerischen Mitteln darzustellen. Mir geht es nicht um eine Schuldzuweisung, sondern um eine Bestandsaufnahme (auf das Bild klicken zur Vergrößerung).
2.700.- EUR
Global Financial Crisis
Triptychon
H 90 x B 180
Öl und Blattgold auf Leinwand
Publikumsvorstellung im Februar 2009. Linkes Bild um 180 Grad gedreht hier.
Vereinigte Staaten von Amerika: Fakt ist, dass die Finanzkrise durch die Immobilienblase in den Vereinigten Staaten von Amerika ausgelöst wurde und die ganze Welt erfasst hat. Die amerikanische Zentralbank Federal Reserve, 1913 von Privatbankiers im Sinne eines Kartells gegründet, um "Geld aus dem Nichts" zu schaffen und gegen Zinsen zu verleihen, bedient die amerikanische Regierung mit frischem Geld, damit diese politische Ziele umsetzen kann. Barack Obama hat sich vom Kongress ein Konjunkturpaket in Höhe von 798 Milliarden Dollar bewilligen lassen, um vielen Amerikanern den Absturz in die Armut zu ersparen. Einige Senatoren warnen bereits vor einer Hyperinflation. Ungeachtet aller Warnungen hat der Vorsitzende der FED, Ben Bernanke, angekündigt, Geld vom Hubschrauber abzuwerfen, was ihm den Spitznamen "Herlicopter-Ben" einbrachte.
Um den Dollar zu stabilisieren, beabsichtigt die FED amerikanische Staatspapiere aufzukaufen, denn Amerika hängt am Tropf ausländischer Investoren. Allein China hält 682 Milliarden Dollar an amerikanischen Staatspapieren. Sollten die Investoren ihre amerikanischen Staatspapiere verkaufen, würde der Dollar ins Uferlose abstürzen und alle anderen Währungen mit sich reißen. Nobelpreisträger Paul Krugman: "Die Vereinigten Staaten von Amerika riskieren in einen wirtschaftlichen Abgrund zu stürzen. Wir stehen am Rande einer Katastrophe!"
Das Weiße Haus ist nicht nur Empfänger des frisch gedruckten Geldes, sondern setzt die Vorgaben der FED politisch um (siehe Aufdruck "Novus Ordo Seclorum" auf der Rückseite der Ein-Dollarnote). Die Orgelpfeifen symbolisieren die amerikanische Politik: Im Weißen Haus wird die Musik gespielt, nach der die ganze Welt zu tanzen hat.
Europäische Währungsunion: Zur Zeit der Euro-Einführung bestand die EU aus 12 Mitgliedsstaaten; inzwischen sind 15 Staaten hinzugekommen. Brüssel stellte allen beigetretenen Ländern Milliarden Eurobeträge zur Verfügung, damit diese ihre Haushalte sanieren und die Infrastruktur ausbauen. In vielen EU-Staaten wurde die Kreditvergabe erleichtert und deren Zinssatz gesenkt. Dadurch wurden viele Bürger ermutigt, sich durch Kreditaufnahme mehr Wohlstand zu schaffen. Die europäische Bankenbilanz soll mit 18,1 Billionen Kreditmüll belastet sein. Demnach wären 44% der Vermögenswerte europäischer Banken mit faulen bzw. unverkäuflichen Papieren belastet. Bär und Bulle schauen hilflos zu, wie der EURO "verbrannt" wird.
Großbritannien: Die globale Finanzkrise hat Großbritannien ebenfalls erfasst. Wie in den USA ist deren Immobilienblase geplatzt und Kredite können nicht mehr bedient werden. Die Bank of England ist nur noch eine Fassade. Viele sind arbeitslos geworden. Der unter Premier Tony Blair amtierende Schatzkanzler Gordon Brown hat vor Jahren zu Tiefstpreisen die Hälfte der britischen Goldreserven verkauft. Inzwischen ist der Wert des Englischen Pfundes fast auf das Niveau des Euro gefallen.
Der Bär in der Telefonzelle symbolisiert schwindendes Vertrauen im Finanzwesen und zunehmende soziale Kälte. Einen Bericht der CIA zufolge müssen europäische Großstädte mit sozialen Unruhen unter anderem auch in London rechnen. Das Schicksal der als unsinkbar geltenden Titanic ist allen bekannt. Kommentare Arndt Tomás
Global Financial Crisis • Artwork by Arndt Tomás • English
"Yes, we can!" - Obamania und der Politikwechsel in Amerika
"Yes, we can!" Mit diesem Leitsatz hat Barack Obama die Welt für sich eingenommen. Besonders die amerikanische Jugend erhofft sich eine Befreiung von der rigorosen Politik des George W. Bush. Barack Obama hat u.a. in seinem Wahlkampf zugesichert:
Das Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Cuba aufzulösen,
sich aus dem Irak-Krieg zurückzuziehen,
Amerika zu alter Größe zurückzuführen.
"Yes, we can!" hat mich zu diesem Triptychon inspiriert, indem ich die Versprechen des amerikanischen Präsidenten malerisch festgehalten habe (auf das Bild klicken zur Vergrößerung).
2.700.- EUR
Yes, we can!
Triptychon
H 90 x B 195
Öl und Blattgold auf Baumwolle
Publikumsvorstellung zur Amtseinführung des 44. US-Präsidenten am 20.01.2009
Der mittlere Teil des Triptychons zeigt die NYSE. Dieser Tempel des Geldes ist mit der amerikanischen Nationalfahne verkleidet. Diese ist eingerissen und soll damit den Verlust amerikanischer Werte symbolisieren. Durch die Habgier der Banker sind das Finanzsystem und die Wirtschaft in eine schwere Krise geraten. Der Wert des Dollar sinkt, der des Goldes steigt.
Der linke Teil des Triptychons zeigt die Insel Cuba mit ihren Nationalfarben. Unten rechts verdeckt der Sockel der amerikanischen Freiheitsstatue die Guantánamo Bay. Alle Werte, für die die amerikanische Freiheitsstatue steht, sind auf den Kopf gestellt und damit außer Kraft gesetzt. Die hier gefangen gehaltenen Kombattanten warten bis heute vergeblich auf ein rechtmäßiges Gerichtsverfahren. Mit der Zerstörung des World-Trade-Centers (WTC) durch islamistische Terroristen hat Amerika seine Tugenden aufgegeben.
Der rechte Teil des Triptychons zeigt den Irak als verwüstetes Land. Die Flüsse Euphrat und Tigris sind blutgefüllt. Es herrscht Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Schiiten. Die Erdölförderung stagniert, Erdgas wird abgefackelt. Der Krieg hat Amerika 700 Mrd. US-Dollar gekostet, unzählige Tote sind zu beklagen. Der abhebende Kampfjet steht für die abziehende amerikanische Kriegsmaschinerie.
Das Triptychon ist eine Botschaft an Barack Obama, seine Versprechen einzulösen! Kommentare Arndt Tomás
Aufklärungsjäger über Afghanistan - Wir verlieren unsere Freiheit am Hindukusch
Anlass für die Entstehung des Afghanistan-Ölbildes war die Meldung der Bundesregierung, mehrere Kampfjets zur "Aufklärung" nach Afghanistan zu schicken. Inzwischen ist das deutsche Kontingent um weitere 600 auf 4.400 Soldaten aufgestockt worden (auf das Bild klicken zur Vergrößerung).
1.000.- EUR
Aufklärungsjäger über Afghanistan
Wir verlieren unsere Freiheit am Hindukusch
H 80 x B 100
Öl auf Leinwand
Bei allem Respekt gegenüber der Bundesregierung bin ich der Meinung, dass das Ministerium für Verteidigung irrt, wenn sie die Entsendung deutscher Soldaten nach Afghanistan mit dem Argument rechtfertigt: "Wir verteidigen unsere Freiheit am Hindukusch!" Sämtliche Friedensforschungsinstitute sind einhellig der Meinung, dass Länder, die sich in Afghanistan militärisch engagieren, mit Terroranschlägen in der Heimat rechnen müssen. Deutschland entwickelt sich zum Überwachuntsstaat. Kommentare Arndt Tomás
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Susi
Posted 39 days ago
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Viney
Posted 40 days ago
That's an ingenious way of thinking about it.
Lurraine
Posted 40 days ago
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